von Rollentrainer am 08 Feb. 2012 19:38
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Sylvester Stallone ist auf dem Rückflug von den Dreharbeiten zu "Rocky 12" von Archangelsk in Nordrussland. Auf dem Weg nach Dubai, zum El Arab, wo er die Präsidentensuite gemietet hat um abzuchillen, wird seine Maschine von kurdischen Aufständischen im nordtürkischen Trabson mit einer Stinger-Rakete beschossen und stürzt schwer beschädigt ins südöstliche Schwarze Meer. Die Maschine sinkt.
Rocky kämpft im volllaufenden Rumpf des Privatjet heldenhaft ums Überleben und schafft es mit letzter Kraft, den Notausgang zu öffnen. Dann verlassen ihn die Kräfte. Er ertrinkt und die Strömung zieht ihn in die Untiefen des Schwarzen Meeres.
Ein hungriges Stör-Weibchen nimmt Witterung auf und gelangt schließlich als erster Fleischfresser an den vor sich hintreibenden Sylvester Stallone. Das Tier ist sehr hungrig und fällt über den Leichnam her. In wenigen Augenblicken verschlingt der Raubfisch einige dicke Brocken des mit Steroiden und Wachstumshormonen angereicherten Muskelfleisches des toten Kinoidols.
Einige Wochen später verheddert sich das Tier in den Fangnetzen von illegalen Stör-Fischern. Das große Tier kann nicht mehr entkommen, wird gefangen, getötet und sein kostbarer Rogen, genannt K A V I A R, landet über Umwege als superteures Promifutter in St. Moritz auf dem Teller von Arnold Schwarzenegger, der sich auf die Dreharbeiten zum neuen James Bond "Cry me a river" vorbereitet. Gemeinsam mit seiner neuen Lebensgefährtin, Daniela Katzenberger, verschlingt er anlässlich der Feierlichkeiten rund um den Film fast ein Pfund des edlen K A V I A R S aus dem Schwarzen Meer. Runtergespült wird mit edlem Taittinger Jahrgangschampagner.
Es herrscht frühlingshaftes Wetter. Über Frankreich hat es schon einige Zeit nicht mehr geregnet. Da Skifahren nur noch auf dem Gletscher möglich ist, entschließen Arnie und Katze, in südliche Gefilde zu reisen.
Bei dem anschließenden Urlaub auf Mallorca, wo Arnie sich mit der Katze von den Dreharbeiten im noblen Alpen-Paris erholen möchte, holt er sich nach einer rasanten Abfahrt vom Col de Soller auf einem Storck-Rennrad eine Unterkühlung des Nierenbeckens, allerdings ohne es zu merken.
2 Tage später leidet er an einer starken Harnwegsinfektion die ihm beim Wasserlassen höllische Schmerzen bereitet.
Arnie lässt sich von Katze zum Urologen fahren und muss eine Urinprobe abgeben. Der Arzt hat keine Probleme mit der Diagnose und lässt die Probe in einem Labor untersuchen.
Arnie geht es durch medikamentöse Behandlung nach 3 Tagen wieder besser. Im Labor unterläuft einem Mitarbeiter nach der Analyse eines Teils der Urinprobe ein Missgeschick. Arnies offener, fast voller Urinbecher fällt vom Labortisch.
Da es bereits 14:15 Uhr ist und in Spanien ergo Feierabend, überlässt der Laborant die Beseitigung des Urins der Putzfrau.
Diese wienert den Boden akribisch sauber und schüttet das schmutzige Reinigungswasser mit samt Arnies Urin in die Klospülung.
Arnold Schwarzeneggers Urinrückstände, verdünnt um den Faktor 100.000 landet über ein kilometerlanges Abwasserrohr im Mittelmeer.
Da das Abwasserrohr nur 5 Meter unter dem Wasserspiegel liegt wird das Schmutzwasser aus dem Labor durch Verwirbelungen, verursacht von tobenden Urlaubern auf Jet-Skis, an die Oberfläche gesogen.
Es ist extrem heiß. Über 45° in der Sonne. Nicht nur das Arnie-Schmutzwasser verdunstet und bildet, gemeinsam mit Zilliarden anderer Wassermoleküle eine Wolke. Die in der Wolke schwebende Urinprobe weist mittlerweile eine Verdünnung von 1:100.000.000.000 (1 : 10 Milliarden) auf.
Die Urinwolke schwebt, angeschoben durch starke Saharawinde über die Costa Blanca, die Pyrenäen und Süd-Frankreich in Richtung Alpen und von da weiter in die Vogesen.
Sie ist ungemein groß und pechschwarz geworden und die Wassertropfen haben ihre maximale Größe erreicht. Die Urinprobe von Arnie ist mittlweile im Verhältnis 1:1000.000.000.000 (1:1 Billion) angewachsen.
Über Vittel entlässt die gigantische Regenwolke, von aufsteigenden Warmwinden in eine Superzelle verwandelt, ihre Urgewalt und ihre unfassbare Wassermenge in Form eines gigantische Unwetters. Das Regenwasser sickert in den knochentrockenen Boden und findet seinen Weg in das Grundwasser sehr schnell.
Durch die natürliche Wasserfilterung und das in der Erde befindliche Grundwasser erreicht Arnies Probe eine Konzentration von sagenhaften 100.000 Billionen zu 1.
Gigantische Pumpen saugen das Urinwasser nun in die Firmentanks der weltbekannte Firma Vittel. Hier wird edles Mineralwasser abgefüllt und in die ganze Welt verkauft.
Arnies Urin findet sich nun im Mischungsverhältnis von mittlerweile 1 Million x 1 Milliarde in einer PET-Flasche. Diese kleine PET-Flasche wird speziell zur Tour de France für die Wasserversorgung der Zuschauer und Radprofis produziert.
Versteckt zwischen Zilliarden sauberer Wassermoleküle lauert nun der Urin von Arnold Schwarzenegger; vor Monaten produziert in St. Moritz und ausgeschieden auf Mallorca, aus einem Gemisch von Jahrgangschampagner mit den flüssigen Bestandteilen von unzähligen Stör-Eiern.
Stör-Eier, die von einem hungrigen Weibchen im Schwarzen Meer produziert wurden, welches in seiner Verzweiflung die Oberarme von Sylvester Stallone verschlungen hat.
Oberarme, deren Muskelgewebe zum Großteil unter Zuhilfenahme von Steroiden, Testosteron und HGH antrainiert wurden.
Stoffe, die sich im Leichnam von Rocky angereichert hatten und nun, über Umwege, in der harmlos aussehenden Vittel-Flasche gelandet sind, die sich zufälligerweise ein verdurstender Andre Greipel während des Schlussanstieges zur Königsetappe in den Alpen in den verdorrenden Leib pumpt.
Und nun frage ich: Wie wahrscheinlich ist es, dass Andre danach bei der Dopingprobe auffliegt, weil neueste Messmethoden mittlerweile ein einzelnes Molekül der o.g. Substanzen feststellen können?
Der Irrsinn hat keine Grenzen.
In diesem Sinne: Dopingkontrollen für alle oder ganz abschaffen!
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“Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.” – Thomas Mann
"Wohlstand und langer Friede in Europa hat zu einer geistigen Dekadenz geführt, die radikalen Strömungen nichts mehr entgegenzusetzen hat."
"Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.”
"Wir werden Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erst wieder als Werte erkennen, wenn sie uns abhanden gekommen sind. Unsere Väter und Mütter haben mit ihrem Blut dafür gekämpft und wir werfen sie vor die Säue.
Schande über uns!"

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